der Vendoren melden fehlerhafte Shortage-Abzüge — Branchenstudien zeigen 2–10 % vom Umsatz als typisch rückforderbar.
Für Amazon 1P-Vendoren
VendorCore ist die Analyse- und Verhandlungsvorbereitungs-Plattform für Amazon 1P-Vendoren. Bündeln Sie Ihre Vendor Retail Analytics, Operational Performance und Settlement-Daten zu der Argumentation, die Sie für die Annual Vendor Negotiations brauchen — ohne Tabellen-Akrobatik.
Das Problem
Amazons Verhandler erscheinen mit granularen Daten, internen Benchmarks und einstudierten Forderungen. Vendoren erscheinen mit einer Präsentation, die ihr Analyst in drei schlaflosen Nächten gebaut hat. Diese Asymmetrie kostet den durchschnittlichen Vendor jedes Jahr mehrere Margenpunkte.
der Vendoren melden fehlerhafte Shortage-Abzüge — Branchenstudien zeigen 2–10 % vom Umsatz als typisch rückforderbar.
durchschnittliche Dauer einer kompletten AVN-Runde von Q4-Ask bis finalen Konditionen.
des AVN-Verhandlungswerts entfallen auf den CCOGS-Block (Co-op, Allowances, Accruals).
typischer Net-PPM-Verlust pro AVN-Zyklus ohne datengestützte Vorbereitung.
Produkt
VendorCore verbindet sich über Amazons offizielle Selling Partner API mit Vendor Central. Wir konsolidieren Jahre an Vendor-Performance-Daten und verwandeln sie in die Artefakte, die Sie brauchen: Value-Contribution-Decks, Kostenrechtfertigungs-Dossiers, Sensitivitätsmodelle und einen Live-AVN-War-Room.
Automatisch generierte mehrjährige Story dessen, was Ihre Marke der Amazon-Kategorie geliefert hat: Umsatzwachstum, neue Markenkunden, Review-Velocity, Sell-Through-Raten. Export als polierte Präsentation, fertig für den Verhandlungstisch.
Ruft mehrjährige Vendor Retail Analytics (Shipped Revenue, Shipped Units, Sell-Through) über die Selling Partner API ab. Berechnet YoY-Wachstumskurven, Kategorie-Beitragsanteil und Review-Velocity-Trends und fügt sie zu einer strukturierten mehrjährigen Story zusammen. Output: editierbares PPTX-/PDF-Deck. Use Case: der Value-Contribution-Teil, den ein Vendor zu Beginn der AVN präsentiert, um Verhandlungshebel aufzubauen. Hinweis: Brand-Analytics-Inhalte (New-to-Brand, Search Query Performance, Repeat Purchase) sind verfügbar mit Brand-Analytics-Berechtigung (Phase 2).
Zerlegen Sie Ihren Net Pure Product Margin pro ASIN in Shipped Revenue, CCOGS, Sales Discounts, Retouren, Supplier Financing und Marketing Allowances. Finden Sie die SKUs, die leise Marge bluten — und simulieren Sie Wholesale-Preisänderungen, bevor Sie sich festlegen.
Zerlegt den Net PPM pro ASIN in Shipped Revenue, PCOGS, CCOGS-Komponenten (Co-op Allowances, Marketing Development Funds, Damage Allowance, Freight Allowance) und Sales Discounts. Bietet ASIN-Level-Drilldown-Ansichten und What-if-Simulatoren für Wholesale-Preisänderungen. Output: interaktives Web-Dashboard, Excel-Export. Use Case: margenblutende SKUs identifizieren und Preisänderungen vor der AVN durchrechnen. Hinweis: Der Vendor Net PPM Report erfordert die Brand-Analytics-Rolle (Phase 2). In Phase 1 verfügbar: PCOGS- und CCOGS-Aufschlüsselung aus Settlement- und Operational-Performance-Reports.
Wenn Sie eine Wholesale-Preiserhöhung verlangen, erwartet Amazon ein Cost Support Agreement mit der richtigen Struktur und den passenden Belegen. VendorCore generiert das Dossier mit den Daten, die Amazons Procurement-Team zu akzeptieren trainiert ist.
Kombiniert PCOGS- und Net-PPM-Daten pro ASIN aus der Selling Partner API mit vom Vendor eingepflegten Kosteninputs (Material, Energie, Fracht, Lohn, FX). Berechnet pro ASIN das nötige Wholesale-Preis-Delta zur Wiederherstellung einer Zielmarge und ordnet jedem Kostentreiber den passenden Beleg zu. Output: strukturiertes Cost-Support-Agreement-Dokument (PDF) mit ASIN-Tabellen und Beleg-Anhang. Use Case: eine Wholesale-Preiserhöhung gegenüber Amazon Procurement faktenbasiert rechtfertigen.
Kontinuierliches Monitoring von Chargebacks, Shortage Claims, Damage- und Freight-Allowance-Abzügen über Settlement- und Operational-Performance-Reports. VendorCore identifiziert fehlerhafte Abzüge, priorisiert die größten Recovery-Chancen und erinnert an auslaufende Reklamationsfenster — sodass Ihr Team die 30/35-Tage-Deadlines rechtzeitig in Vendor Central einreichen kann. Dispute-Cases werden mit Beweis-Datensätzen vorbereitet, die finale Einreichung erfolgt durch Sie.
Liest Vendor-Operational-Performance-/Chargeback-Daten sowie Shortage-Claim- und Invoice-/Settlement-Daten über die Selling Partner API ein. Gleicht berechnete vs. tatsächlich eingegangene Mengen ab, klassifiziert Abzüge (Chargebacks, Shortage Claims, Damage- und Freight-Allowance), markiert wahrscheinlich fehlerhafte Abzüge und berechnet das offene Reklamationsfenster (30/35 Tage) pro Fall. Output: priorisierte Recovery-Arbeitsliste mit Beweis-Datensätzen pro Fall und Deadline-Countdown; die finale Einreichung erfolgt durch Ihr Team in Vendor Central. Use Case: fehlerhafte Abzüge zurückholen, bevor das Reklamationsfenster schließt.
Tracking von Forecast Accuracy (P70/P80/P90), Forecast Bias, ProcOOS, In-Stock Rate und Sell-Through pro ASIN. Fällt die Accuracy unter 80 %, drohen reduzierte PO-Volumen und Vendor-Manager-Eskalationen — Sie sehen die Trends, bevor Amazon sie eskaliert.
Liest den Vendor Forecasting Report sowie Bestands- und Sourcing-Daten (Sales & Traffic, Inventory Health) über die Selling Partner API. Berechnet pro ASIN Forecast Accuracy (P70/P80/P90, MAPE), Forecast Bias, ProcOOS, In-Stock Rate und Sell-Through und löst Schwellenwert-Alerts aus (z. B. Accuracy < 80 %). Output: Web-Dashboard mit Trendlinien pro ASIN und konfigurierbaren Alerts. Use Case: Forecast- und Verfügbarkeitsverschlechterung erkennen, bevor sie zu reduzierten PO-Volumen führt.
Kontinuierliches Monitoring der CRaP-Risiko-Indikatoren auf jeder SKU: sinkende PO-Frequenz, fallender Net PPM, verlorene Featured-Offer-Events, sinkende Sell-Through-Rate. Frühwarnung bei sich verschlechternden CRaP-Indikatoren, typischerweise 30–90 Tage vor einem potenziellen Delisting — mit konkreten Defensiv-Optionen.
Bewertet kontinuierlich ASIN-Signale aus Vendor Retail Analytics und Sales-Reports — PO-Frequenz, Net-PPM-Trend, Featured-Offer-Verlust, Sell-Through-Verschlechterung und Inventory-Health-Degradation — über die Selling Partner API. Verdichtet sie zu einem gewichteten CRaP-Risiko-Score und löst einen Alert aus, sobald der Score die Schwelle überschreitet, typischerweise 30–90 Tage vor einem möglichen Delisting. Output: Risiko-Dashboard plus E-Mail- und Slack-Alerts mit empfohlenen Defensiv-Maßnahmen. Use Case: bei gefährdeten ASINs handeln, bevor Amazon sie aus dem 1P-Bezug auslistet.
Ein dedizierter Arbeitsplatz für die Verhandlung selbst. Gegenforderungs-Rechner, Szenario-Sensitivitäten, historische AVN-Ausgänge und ein schneller Lookup für jedes Argument, das Sie brauchen — alles auf einem Bildschirm, gebaut für blitzschnelle Antworten im Live-Call.
Ein Live-Arbeitsplatz, der den konsolidierten Selling-Partner-API-Datensatz (Net PPM, CCOGS, Forecast, Recovery- und Value-Contribution-Kennzahlen) auf einem Bildschirm zusammenführt. Bietet einen Gegenforderungs-Rechner, Echtzeit-Szenario-Sensitivitäten auf Co-op-, Preis- und Konditionsänderungen, Lookup historischer AVN-Ausgänge und eine schnelle Argument-Suche. Output: interaktive Web-App für mehrere gleichzeitige Nutzer. Use Case: auf Amazons Forderungen im Live-Call mit durchgerechneten Zahlen reagieren.
Funktionsweise
Verbinden Sie Ihren Vendor-Central-Account über Amazons offiziellen OAuth-Flow. Keine Anmeldedaten werden geteilt. Die Autorisierung wird erteilt und kann jederzeit aus Vendor Central widerrufen werden.
VendorCore zieht bis zu drei Jahre Ihrer Vendor Retail Analytics, Operational Performance, Settlement- und Katalog-Daten über die Selling Partner API. Brand-Analytics- und Net-PPM-Report-Inhalte sind verfügbar mit entsprechender Berechtigung (Phase 2).
Erzeugen Sie Ihre AVN-Materialien, modellieren Sie Gegenforderungen in Echtzeit und betreten Sie den Verhandlungsraum mit derselben Daten-Souveränität wie Amazons Team — endlich auf Ihrer Seite.
Preise
Ein Plan pro Vendor-Marke, monatlich abgerechnet. Jeder Tarif enthält den vollen Analytics- und AVN-Vorbereitungs-Umfang — die Tarife unterscheiden sich nach Anzahl der Vendor-Marktplätze, Automatisierungsgrad und Support-Level.
€499/ Monat
Für einzelne Vendor-Marken mit wenigen Marktplätzen.
€999/ Monat
Für wachsende Marken über mehrere Marktplätze hinweg.
IndividuellPricing
Für Agenturen und Multi-Brand-Vendoren mit individuellen Anforderungen.
AVN Season Add-on — für die Hauptverhandlungssaison (Q4/Q1).
+€2.999 einmaligAlle Preise netto, zzgl. USt. · Monatlich kündbar · Während der Private Beta gelten gesonderte Onboarding-Konditionen.
Sicherheit & Datenschutz
VendorCore ist nach Amazons Data Protection Policy gebaut. Daten werden ausschließlich zugunsten des autorisierenden Vendors verarbeitet. Keine Aggregation. Kein Teilen. Keine Überraschungen.
AES-256 im Speicher, TLS 1.2+ im Transit. Industry-Standard, regelmäßig auditiert.
Alle Vendor-Daten werden in der EU gespeichert und verarbeitet. DSGVO-konform by design.
Keine Anmeldedaten werden geteilt. Die Autorisierung läuft über Amazons offiziellen OAuth-Flow und ist jederzeit widerrufbar.
Ihre Daten versorgen ausschließlich Ihre Dashboards. Wir verkaufen, aggregieren oder teilen Vendor-Daten niemals mit Dritten.
KPI-Coverage
Von Net PPM und CCOGS über Forecast Accuracy bis zu Shortage Claims, Featured-Offer-Share und MFN — VendorCore aggregiert die Metriken, mit denen Amazons Vendor Manager argumentieren. SKU-Level, marktplatzübergreifend, historisierbar.
VendorCore liest alle hier aufgeführten Profitabilitäts-, Operations- und Recovery-Kennzahlen direkt aus der Selling Partner API. Demand- & Terms-Kennzahlen mit vertraglichem Charakter (Zahlungsziele, MFN-Status) werden bei Bedarf von Ihrem Team eingepflegt.
Häufige Fragen
Die AVN (Annual Vendor Negotiation, im deutschen Markt auch Amazon-Jahresgespräch) ist die jährliche Verhandlung der Handelskonditionen zwischen Amazon Retail und 1P-Vendoren. Verhandelt werden Einkaufspreise, Co-op-Beiträge (WKZ/MDF), Frachtkostenzuschüsse, Zahlungsziele, MFN-Klauseln und Wachstumsvorgaben für das kommende Geschäftsjahr.
Amazon versendet die ersten Vorschläge typischerweise im späten Q4 (November). Der Hauptverhandlungszeitraum liegt zwischen Dezember und Ende Q1, im Schnitt 3,2 Monate. Vendoren, die in der Vorbereitung gewinnen, beginnen die interne Analyse bereits im August/September.
Net PPM (Net Pure Product Margin) ist Amazons zentrale Profitabilitätskennzahl pro ASIN. Sie berechnet sich aus Shipped Revenue minus PCOGS, CCOGS (Co-op, Allowances, Accruals) und Sales Discounts, geteilt durch Shipped Revenue. Amazons interne Zielwerte: Hardlines 40–45 %, Softlines 30–37 %, Consumables 27–35 %. Ein ASIN, das die Schwelle dauerhaft reißt, läuft Gefahr eines CRaP-Outs.
CRaP steht für „Can't Realize a Profit". Amazon listet ASINs aus dem 1P-Bezug aus, sobald die Stückkosten-Mathematik dauerhaft negativ ist. Gegenmaßnahmen: höherer Wholesale-Preis, kleinere Versandkubatur, Bundle-Größen anpassen, Co-op-Struktur überarbeiten oder Cost Support Agreement nachverhandeln. VendorCore überwacht alle CRaP-Risiko-Indikatoren kontinuierlich und warnt 30–90 Tage vor einem Delisting.
Ein Cost Support Agreement ist die strukturierte Belegmappe, mit der Vendoren eine Wholesale-Preiserhöhung gegenüber Amazon Procurement rechtfertigen. Amazon erwartet konkrete Belege zu Materialkosten, Energie, Fracht, Lohnentwicklung und FX. Ein sauber strukturiertes CSA erhöht die Akzeptanzquote messbar — VendorCore generiert das Dossier mit genau den Datenpunkten, die Amazons Procurement-Team zu akzeptieren trainiert ist.
Chargebacks sind Compliance-Strafen (25–100 $ pro Vorfall) für PO-Verstöße, ASN-Probleme oder Labeling-Fehler. Shortage Claims sind Abzüge bei einer Differenz zwischen Rechnung und tatsächlich im Amazon-Lager eingegangener Menge. 90 % der Vendoren melden fehlerhafte Shortage-Abzüge — typischerweise 2–10 % vom Umsatz sind rückforderbar, sofern man die 30/35-Tage-Reklamationsfenster trifft.
WKZ (Werbekostenzuschuss), Co-op und MDF (Market Development Funds) sind Marketing-Rückvergütungen, die Amazon als prozentualen Anteil vom Net Receipt (typischerweise 1–2,5 %) von Ihren Rechnungen abzieht. Sie fließen als CCOGS in den Net PPM ein und sind in der AVN einer der größten Hebel — rund 80 % des Werts hängen am CCOGS-Block. Wer hier vorbereitet auftritt, gewinnt Margenpunkte.
Die MFN-Klausel (Most Favored Nation, auch Price-Parity oder Fair-Pricing) verpflichtet den Vendor, Amazon keinen schlechteren Preis als anderen Vertriebspartnern anzubieten. Eine zu weit gefasste MFN kann andere Handelsbeziehungen behindern oder kartellrechtlich problematisch werden. Eine sauber abgegrenzte MFN ist eines der wichtigsten Verhandlungsdetails der AVN.
Wissen
Kurzdefinitionen der wichtigsten Begriffe rund um Amazon 1P-Vendoring, Annual Vendor Negotiation und Vendor-Performance-Analytics. Als Nachschlagewerk für Ihr Team und Einstieg in die VendorCore-Welt.
VendorCore befindet sich derzeit in der Private Beta. Wir onboarden eine kleine Zahl an Vendor-Marken und Agenturen, die ihre nächste Verhandlung vorbereitet betreten wollen.
hello@vendorcore.app